{"id":502,"date":"2017-03-01T20:54:01","date_gmt":"2017-03-01T19:54:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-rohracker.info\/?p=502"},"modified":"2017-03-02T20:55:03","modified_gmt":"2017-03-02T19:55:03","slug":"rhabarber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ogv-rohracker.info\/?p=502","title":{"rendered":"Rhabarber"},"content":{"rendered":"<h5>Allgemeines<\/h5>\n<p>Der Rhabarber stammt urspr\u00fcnglich aus Innerasien und geh\u00f6rt zu den Gem\u00fcsepflanzen. Allerdings wird er wie Obst verarbeitet zu Kompott, Marmelade und Kuchen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher verwendete man nur die Wurzel des Rhabarbers. Sie wurde bis in das sp\u00e4te 20. Jahrhundert als Abf\u00fchrmittel eingesetzt. Heute finden nur noch die St\u00e4ngel Verwendung.<\/p>\n<p>F\u00fcr den s\u00e4uerlichen Geschmack sind haupts\u00e4chlich \u00c4pfel- und Zitronens\u00e4ure verantwortlich. Der Rhabarber enth\u00e4lt au\u00dferdem viel Oxals\u00e4ure. Die h\u00f6chsten Konzentrationen befinden sich in den Bl\u00e4ttern, deshalb sollen diese nicht verzehrt werden.<\/p>\n<p>Die Oxals\u00e4ure ist auch der Grund, warum Kinder, Nieren- und Gallekranke nur wenig davon essen sollen. Die Oxals\u00e4ure verbindet sich mit dem Calcium unseres K\u00f6rpers zu Calciumoxalat. Diese Verbindung ist in Wasser unl\u00f6slich und f\u00fchrt bei entsprechender Neigung zu Nierensteinen oder Gallensteinen.<\/p>\n<h5>Rhabarbersorten<\/h5>\n<p>Gr\u00fcner Rhabarber: Gr\u00fcnstielig und gr\u00fcnfleischig. Er schmeckt herb und ist am Sauersten. Sortenbeispiele: Esta, Timperley Early.<\/p>\n<p>Roter Rhabarber: Rotstielig aber gr\u00fcnfleischig. Er enth\u00e4lt weniger S\u00e4ure. Sortenbeispiele: Arrow, Emsjuwel, Frombozen Rood, Goliath, Sutton.<\/p>\n<p>Erdbeer-Rhabarber: Rotstielig und rotfleischig. Zu ihm geh\u00f6ren die mildesten Sorten. Manchmal wird er auch Himbeer-Rhabarber genannt. Die Ertr\u00e4ge sind bei diesen Sorten niedriger, deshalb haben sie sich im Handel nicht durchgesetzt. Sortenbeispiele: Holsteiner Blut, Red Valentine, Elmsfeuer, Vierl\u00e4nder Blut, Campbell.<\/p>\n<h5>Pflanzen<\/h5>\n<p>Topfpflanzen k\u00f6nnen ab Anfang Mai gepflanzt werden. Rhizome ohne Wurzeln im Fr\u00fchling oder im Herbst setzen. Wichtig ist, gen\u00fcgend Kompost zu verwenden. Die Pflanze bevorzugt sonnig bis halbschattige Standorte mit tiefgr\u00fcndigem, ausreichend feuchtem und durchl\u00e4ssigem Boden. Sie geh\u00f6rt zu den Tiefwurzlern.<\/p>\n<h5>D\u00fcngen<\/h5>\n<p>Die Pflanze ist ein Starkzehrer und vertr\u00e4gt sehr gut organische D\u00fcnger wie Mist, Hornsp\u00e4ne und Kompost. Auch Kaffeesatz ist hervorragend geeignet. Organische D\u00fcnger verbessern im Gegensatz zu mineralischen D\u00fcngern noch die Bodenstruktur, was der Wurzel zugute kommt.<\/p>\n<h5>Ernten<\/h5>\n<p>Geerntet wird ab April, bis zum Johannitag im Juni. Die St\u00e4ngel auf keinen Fall abschneiden, sondern seitw\u00e4rts abdr\u00fccken und herausziehen. In der Erntephase den Rhabarber nicht zum bl\u00fchen kommen lassen. Dazu die Bl\u00fctenst\u00e4nde fr\u00fchzeitig bodennah abschneiden. Mit Ende der Ernte k\u00f6nnen die Bl\u00fctenst\u00e4nde stehen bleiben.<\/p>\n<h5>Verj\u00fcngen \/ Teilen<\/h5>\n<p>Das Verj\u00fcngen oder Teilen des Rhabarbers nimmt man am besten im Oktober vor. Dazu die Wurzeln ausgraben und in ca. 1 kg schwere St\u00fccke teilen. Dabei darauf achten, dass jedes Teilst\u00fcck mindestens eine gut entwickelte Knospe hat. Beim wieder einpflanzen m\u00f6glichst einen anderen Standort w\u00e4hlen. Auf jeden Fall aber den Boden gut mit Humus vorbereiten. Die Wurzeln sollen so eingegraben werden, dass die Knospen mehrere Zentimeter tief in der Erde sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeines Der Rhabarber stammt urspr\u00fcnglich aus Innerasien und geh\u00f6rt zu den Gem\u00fcsepflanzen. 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