Nicht vergessen!
Gießkannen, Wasserschläuche und Regentonnen entleeren und frostsicher lagern.
Sollten Sie noch eine Wasseruhr im Garten haben, muss diese dringend entfernt werden.
Wasseranschlüsse abstellen und das Wasser aus der Leitung laufen lassen. Der Hahn bleibt über den Winter offen.
Beachten Sie bitte, dass Rosen nur bis Juli gedüngt werden sollen.
Spätere Düngemaßnahmen verhindern das Ausreifen des Holzes. Wenn das Holz zu weich bleibt, kann das im Winter zu Schäden führen.
Schneiden sie verblühte Rosen regelmäßig aus, um die Pflanze zu stärken.
Der richtige Schnitt sollte so erfolgen, dass er unterhalb des ersten bzw. zweiten Blattpaares stattfindet.
Schwertlilien (Iris) lassen sich gut durch Teilung vermehren.
Graben Sie gut bewurzelte Rhizome aus und schneiden Sie diese in gut bewurzelte Teilstücke. Dann an sonnigen Standorten wieder einpflanzen.
Bitte weder Torf noch hohe Kompost oder Düngergaben anwenden.
Im Juli und August ist es Zeit, spät geerntete Gemüsesorten zu säen. Dazu gehören zum Beispiel Feldsalat, späte Buschbohnen, Zuckerhut oder Chinakohl.
Bevor der Frost kommt, ist es Zeit, die Rosen anzuhäufeln. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die empfindliche Veredelungsstelle nicht erfrieren kann.
Der Rückschnitt der Triebe sollte nur soweit erfolgen, dass im Frühjahr, wenn es keinen Frost mehr gibt, endgültig zurückgeschnitten werden kann. Im Winter ist es vorteilhaft, mit Tannen-, Fichten- oder ähnlichem Reis die Triebe vor Kälte zu schützen.
Jetzt wird es Zeit, diese Pflanzen in ihr Winterquartier zu stellen. Sie sollen hell und frostfrei, aber kühl stehen.
Wenn der erste Frost die Blätter von Dahlien und Canna geholt hat, werden die Knollen ausgegraben und an einem frostfreien, nicht zu feuchten, dunklen Ort gelagert. Entfernen Sie vor dem Einlagern die Erde und trocknen Sie die Knollen, damit sie nicht faulen. Die Überwinterung gelingt am besten in flachen Kisten mit einer Schicht losen Torf oder Sand.
Wenn Sie mehrere Knollen in unterschiedlichen Farben haben, ist eine Beschriftung hilfreich.
Die Populationen an Mäusen sind in den letzten Jahren an einigen Stellen sehr gestiegen. Kontrollieren Sie doch auch mal ihre Wiese auf Mauselöcher. Man kann darauf hoffen, dass Fuchs und Bussard sie holen, oder man versucht selber die Mäuse zu reduzieren.
Die eine Möglichkeit sind Fallen: Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen. Sie können entscheiden zwischen Lebend- oder Todfallen. Es hat allerdings keinen Zweck, die am Leben gelassene Maus einfach nur auf das Nachbargrundstück zu bringen.
Eine andere Möglichkeit sind Fraßgifte. Diese müssen so ausgebracht werden, dass andere Tiere nicht gefährdet sind. Beachten Sie jeweils die Packungsbeilage.
Fassen Sie tote Mäuse immer nur mit Handschuhen an und atmen Sie möglichst keinen Staub vom Mäusekot ein. Sie tragen eventuell das Hanta-Virus in sich, das über Speichel, Kot und Urin auf den Menschen übertragen wird. Dieses Virus führt zu einer Infektion mit grippeähnlichen Symptomen mit Beteiligung der Nieren. Es kann zu schweren Verlaufsformen kommen.
tezeitZeitgleich mit Äpfeln und
Kartoffeln werden jetzt auch die Kürbisse reif. Sie kündigen uns den Herbst an und verschönern ihn mit ihren leuchtenden Farben.
Reife Kürbisse haben keine grünen Stellen mehr (gelbe Stellen sind erlaubt), klingen hohl beim
Daraufklopfen und haben einen verholzten Stiel.
Lassen Sie beim Ernten auf jeden Fall ein paar Zentimeter Stiel an der Frucht, das erhöht die Lagerfähigkeit.
Die Ernte muss beendet sein bevor der erste Frost kommt. Kälte vertragen Kürbisse gar nicht.
Lassen Sie die Kürbisse nach der Ernte noch 2-3 Wochen nachreifen, das erhöht das Geschmackserlebnis.
Kürbisse können nur gelagert werden wenn sie nicht beschädigt sind. Beschädigte Kürbisse möglichst bald verwerten. Gut geeignet sind luftige Kellerräume und frostfreie Garagen. Sie sollten nicht aufeinander gestapelt werden.
Machen Sie vor dem Kochen oder Backen von Kürbissen den Geschmackstest. Schneiden Sie ein kleines Stück Kürbis ab und probieren Sie es. Vor allem, wenn Sie nicht sicher sind, ob der Kürbis essbar ist oder nicht. Bitter schmeckende Kürbisse dürfen auf keinen Fall verzehrt werden! Sie enthalten die Substanz Cucurbitacin, die zu Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führt.
Ganz einfach. Am besten ziehen Sie den Samen zu Hause in kleinen Töpfchen vor. Ein guter Zeitpunkt dafür ist Mitte April. Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, können sie in den Garten gepflanzt werden. Sie sollten zu diesem Zeitpunkt 6-8 Blätter haben, für den Fall, dass die Schnecken etwas abfressen.
Bitte wenden!
Aber Achtung: Vor dem Pflanzen sollten Sie die Setzlinge an Licht und Temperatur gewöhnen. Stellen Sie sie dazu an warmen Tagen tagsüber hinaus und holen Sie sie abends wieder herein.
Denken Sie beim Pflanzen daran, dass die Kürbispflanzen größer werden! Halten Sie etwa einen Meter Abstand zu anderen Pflanzen.
Kürbisse werden normalerweise nicht roh verzehrt, sondern immer gekocht oder gebacken.
Beim Hokkaido und Butternuss wird die Schale mitverarbeitet, bei den meisten anderen wird sie vor dem Kochen abgeschnitten.
Das Entrinden bzw. Schälen ist eine sehr kräftezehrende Arbeit. Wer es sich leichter machen möchte, schneidet den Kürbis mit Schale in Viertel oder Achtel. Die Kerne entfernen und mit der Schale nach unten auf ein Backblech setzen. Etwa 30 Min. bei 120°C im Backofen backen. Danach ist das Fruchtfleisch so weich, dass Sie es leicht abschaben können. Kürbismus, welches Sie nicht sofort verarbeiten, können Sie in der Tiefkühltruhe aufbewahren.
Sie ist eine der beliebtesten Zubereitungsformen. Mittlerweile sind sehr vielfältige Zubereitungsarten im Umlauf. Sie können Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln oder Lauch mitverarbeiten. Zum Verfeinern eignet sich neben Sahne auch Kokosmilch und gibt dem Gericht eine eigene Note. Gewürzt wird klassisch nur mit Gemüsebrühe, Pfeffer und Salz. Wer etwas anderes ausprobieren möchte, nimmt Curry, Kreuzkümmel, Chili oder frischen Ingwer mit dazu.
Zuerst wird der Kürbis mit Zwiebeln angebraten, danach den Risottoreis zugeben. Der weitere Kochvorgang und die Zutaten gleichen der normalen Zubereitung von Risotto.
Ob mit Hackfleisch oder lieber vegetarisch – mit Sicherheit ein Genuss. Ersetzen Sie die Tomatensauce durch Kürbis und geben Sie noch etwas Gemüsefond dazu. Auch beim Käse können Sie variieren. Ob Sie lieber Mozzarella verwenden oder Blauschimmelkäse liegt ganz bei Ihnen.
Kombinieren Sie dazu den Kürbis zu gleichen Teilen mit anderen Früchten. Bewährt haben sich Kombinationen mit Äpfeln, Aprikosen oder Orangen. Eventuell müssen Sie mit Zitrone etwas ansäuern.
Es gibt natürlich noch viel mehr Rezeptideen. Dafür reicht der Platz hier nicht aus. Selbstverständlich kann man auch Kuchen, Muffins oder Pfannkuchen mit Kürbis machen, ähnlich wie mit Zucchini. Auch Aufläufe und herzhafte Eintöpfe sind tolle Möglichkeiten.