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Weikischnitt

Eine besonders wohlschmeckende Frucht ist die Weiki, die auch Minikiwi, Trauben- oder Babykiwi genannt wird. Sie ist frosthart und bei vielen Hobbygärtnern unbekannt. Der Name Weiki ist eine Abkürzung von Weihenstephaner Kiwi. Diplomgärtner Hermann Schimmelpfeng selektierte die Pflanze.
Die Früchte sind etwa so groß wie Stachelbeeren und können mit der normalen Kiwi nicht verglichen werden. Sie sind unbehaart. Das fruchtige Aroma macht sie besonders schmackhaft. Der Vitamin C Gehalt liegt weit über dem der Zitrone.
Am besten schmecken die Minikiwi, wenn man sie frisch und ausgereift (weich) erntet. Reife Früchte können zu Marmelade verarbeitet werden.
Die Pflanzen sind extrem frosthart bis – 30 ° C. Sie erfordern keine Pflanzenschutzmaßnahmen.  Weiki gedeiht auf allen guten Gartenböden. Der Anbau ist unkompliziert. Staunässe sollte vermieden werden. Es handelt sich um eine Schlingpflanze und sie braucht ein Gerüst. Besonders eignet sie sich für die Begrünung einer Pergola.
Die Pflanze ist zweihäusig, das heißt es gibt Pflanzen mit männlichen und andere mit ausschließlich weiblichen Blüten. Für den Fruchtertrag ist daher ein Pärchen notwendig. Es soll auch einhäusige Pflanzen geben, jedoch ist hier der Fruchtertrag dann bedeutend geringer.
Um einen kräftigen Austrieb von Langtreiben zu erreichen ist eventuell ein Rückschnitt erforderlich. An den Langtrieben bilden sich Seitentriebe an denen sich Blüten entwickeln. Nur Triebe die aus letztjährigem Holz wachsen, können Früchte tragen. In den Folgejahren beschränken sich die Schnittmaßnahmen auf die Auslichtung. Überzählige Langtriebe werden komplett entfernt. Die anderen werden zurückgeschnitten. Wenn die Pflanze zu dicht wird, schneidet man auch einige Kurztriebe weg. Schnittmaßnahmen erfolgen am besten im Frühjahr.
Ab dem fünften bis sechsten Standjahr ist mit einem Vollertrag zu rechnen. Pro Pflanze sind 10 bis 30 kg Fruchtertrag möglich.

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